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Es waren zwei lange aber ruhige Flügen von Zürich nach Christchurch über Singapur (1), wo uns Jonas am Flughafen abgeholt und mich dann in Picton bei der Fähre nach Wellington abgesetzt hat.

Abfahrt aus der Südinsel Richtung Wellington

Nach mehreren kurzen Nickerchen – zu dem Zeitpunkt war ich seit über 40 Stunden unterwegs und doch ein wenig müde – bin ich nach 21.00 Uhr von einem Feuerwerk begrüsst (chinesisches Neujahr) in Wellington eingetroffen. Gepäck holen, Taxi nehmen, ins Studio fahren und einfach nur noch schlafen.

Am Sonntag Morgen bin ich früh aufgewacht, also kurz Kaffee trinken und dann arbeiten – am Nachmittag nach Wellington-Center und Jonas abholen. Nach etwas Malaysia-Food und einem Bierchen sind wir dann mit dem Bus in den Vorort Seatoun gefahren um uns vernünftig auszuruhen.

Der Montag war etwas weniger sonnig und darum besuchten wir das Te Papa Museum, assen wieder bei Jonases Lieblings-Malaysier und wurden vom neuseeländischen Fernsehen bezüglich Valentins-Tag interviewed. Nach dem Gespräch haben sie dann gleich zusammengepackt, scheinbar haben wir genügend Material für die ganze Sendung geliefert… Am Valentins-Abend ein feines Znacht am Hafen mit gutem NZ-Wein und Rose auf dem Tisch. Wir und 30 Liebespärchen.

Kurz etwas zur Konferenz
Nach 8 Uhr fuhr jeweils die kleine Fähre ins Zentrum, von da war es ein 5-Minuten Spaziergang in die Wellington Town Hall.

Warten auf die Fähre für an die Konferenz


Wellington Skyline

Die ersten 2 Tage habe ich Intensiv-Workshops besucht (Typografie und Mobile-Design) und danach war die eigentliche Konferenz mit etlichen 40-Minuten Präsentationen. Jeden Tag super Atmosphäre und Gespräche mit interessanten Leuten. Und so viele meiner Helden an einem Ort versammelt, fühlt sich so ein Boy Band Groupie? (2)

Inzwischen bin ich in Nelson eingetroffen und Gast im grossen und herrlich schönem Haus von Jonas, Barbara, Lina und Tom – und meine Eltern sind auch noch hier, also Grossfamilie-Leben. Hui. Gestern unternahmen wir einen längeren Spaziergang: über Hügel und durch ursprünglichen Neuseeland-Wald bis zur Cable Bay.

Neuseeländischer Wald


Blick auf die Cable Bay

Das Wetter war und ist sommerlich neuseeländisch, also alles zwischen Pullover-Windig bis Kurzhose-Sonnenbrand-Intensiv.

Tutti va bene – es fehlen aber eindeutig Chregi und Max. Eine neue und etwas schräge Erfahrung: eigentlich ist alles perfekt, ich freue mich aber schon jetzt sehr auf das Ende meiner Reise.

*
1 Die A380 ist übrigens ein sehr angenehmes Flugzeug, aber die Einrichtung in der Economy der Singapore wirkte ein wenig wie aus den 90er Jahren und hatte für ein neues Flugzeug schon ziemlich Gebrauchspuren. Eine neu eingerichtete Swiss-Maschine von JFK nach ZRH war definitiv schöner, dafür sind Service und Unterhaltung schwer zu überbieten.

2 Werde hoffentlich bald ausführlicher über die Konferenz berichten.